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GRENZ ECHO St. Vith Belgien

Mit nichts als Mimik, Bewegung, Sprache und souveräner Beherrschung einfachster Mittel erzählen die Frankfurter die Geschichte ebenso perfekt, wie sie diese unter der Regie der Niederländerin Inéz Derksen spielen.

Ein einstündiges Wechselspiel von Lachen und Stille bei den Zuschauern zeigt, daß die gewieften Spieler ihrem gestellten Anspruch, nämlich der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema "Krieg", sowie zu zeigen, wie die Menschen mit scheinbarer Leichtigkeit Kriege beginnen, vollends gerecht geworden sind.




RHEINISCHE POST

Das Kinderstück hält sich überraschend eng an die Orginalhandlung, abgesehen von kindgerechten sprachlichen Veränderungen und der Vernachlässigung des Shakespearschen Patriotismus. Die heftig umkämpfte französische Hauptfestung stellte ein eindrucksvolle Sandburg auf einem Tisch in der Mitte der Bühne dar, so daß auch den jüngeren Zuschauern beim Gefecht der Könige durchaus der Gedanke an Sandkastenbabys und die Frage nach dem Sinn und Wert eines Krieges kommen konnte.