Super!?

Ein Stück des Goldfisch Ensembles



Odysseus, Jeanne d’Arc, die Brüder Löwenherz, Anne Frank oder Batman - Figuren, die sich durch besondere Taten auszeichnen und furchtlos gegen ihre Gegner antreten, gibt es in Geschichte und Literatur mehr als genug. Aber wie sieht das heutzutage aus? Welche Vorbilder und (Alltags-)Helden stehen uns zur Seite? Sind es Geschwister, Eltern oder Freunde, die als Vorbilder dienen oder wenden wir uns eher überhöhten Superhelden und Filmstars zu? Und wie genau müssen sie sein, damit wir sie bewundern? Gibt es die typischen Mädchen- und die typischen Jungen-Vorbilder? Was zeichnet eine Heldin aus? Und welche Fähigkeiten oder Superkräfte brauchen Heldinnen und Helden heute? Wollen wir wirklich sein wie sie?

Das Goldfisch Ensemble fragt in seiner neuen Stückentwicklung nach diesen faszinierenden Figuren und stellt unser heutiges Verständnis von Held*innen und deren Klischees auf den Prüfstand.

Alter: ab 10 Jahren, ab 5. Klasse



Es spielen: Eva Brown, Rosa Haid, Marten Hennig, Laurie Hergenhahn, Vincent Lang, Ruben Palinizek, Lara Seeger, Josie Sopha, Hendrik vom Berg, Lea Wiedenhofer, Julian Wieger, Flora Wientjes, Zoe Williams
Leitung: Christiane Alfers, Detlef Köhler
Assistenz: Marina Andrée
Choreografie: Katharina Wiedenhofer
Dramaturgie: Ossian Hain



Zertrennt


Das „alte“ KinderEnsemble bekommt einen neuen Namen: Das Goldfisch Ensemble!
Die Kinder sind älter geworden und arbeiten zum Teil schon in der fünften Produktion zusammen. Das Goldfisch Ensemble ist eine Gruppe, die weiterspielen wird, in Zukunft vielleicht auch intergenerational.
Streit der Eltern führt manchmal zur Trennung – wie erleben und erfinden die Kinder diese Situationen? Wie ist es, im Sommer einmal mit der Mutter und einmal mit dem Vater in den Urlaub zu fahren? Was passiert, wenn die Eltern umziehen? Was haben Hänsel und Gretel mit Scheidung zu tun? Wie traurig ist es, wenn Papa eine andere Frau küsst? Ist die Familie die optimale Lebensform? Und können wir uns auch utopische Lebensentwürfe vorstellen? Mit diesen Fragen gehen wir mit dem Goldfisch Ensemble in die Entwicklung eines Theaterstücks, das Verlust, Trennung, Scheidung und Trauer nicht ohne Witz und Humor für ein Publikum ab 12 Jahren verhandelt.

Leitung: Christiane Alfers, Detlef Köhler
Assistenz: Fabian Strobel
Dramaturgie: Ossian Hain
Choreografie: Katharina Wiedenhofer

Es spielen:
Eva Brown, Flora Wientjes, Jojo Dührkoop, Josi Sopha, Julian Wieger , Lara Seeger, Laurie Hergenhahn, Lea Wiedenhofer, Marten Hennig, Rosa Haid, Ruben Palenicek und Zoe Williams




Die komplette Videodokumentation von David Rittershaus







Goldfisch Ensemble


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TheaterGrueneSosse - Kinderensemble



Neid, Eifersucht und Geschwister sind die Themen dieser Produktion des KinderEnsembles vom TheaterGrueneSosse. Wir lesen alte Mythen, erforschen und erfinden eigene Geschichten. Kain und Abel, Romulus und Remus, Polyneikes und Eteokles, aber auch Schneewittchen und ihre Stiefmutter können als Vorlage dienen.
Die jungen DarstellerInnen spüren starken Gefühlen nach und fragen: Woher kommt Neid? Wieso ist Neid eine Todsünde? Wieso ist Eifersucht „böse“? Hast Du Deinen Bruder schon einmal aus Eifersucht geschlagen? Gibst Du gerne an? Was hast Du, was andere nicht haben?
Das Theaterspiel ist dabei der Spiegel, den sie befragen und in dem – im besten Fall – auch die Zuschauer sich sehen können. In den, zu einer Collage montierten, Geschichten tauchen Geschwister als die liebsten Feinde auf und ist die beste Freundin nicht immer die beste Freundin.

Die Leitung haben Christiane Alfers und Detlef Köhler mit choreografischer Unterstützung von Katharina Wiedenhofer.




Spieltermine:
Fr. 15.04.2016 19 Uhr Löwenhof Frankfurt Premiere
Sa. 16.04.2016 19 Uhr Löwenhof Frankfurt
So. 17.04.2016 15 Uhr Löwenhof Frankfurt
Mo. 18.04.2016 11 Uhr Löwenhof Frankfurt
Di. 19.04.2016 11 Uhr Löwenhof Frankfurt

Eintritt: 4.- €

Karten-Telefon: 069/2998610 -
Löwenhof Frankfurt am Main - Löwengasse 27k



Hier der Video der kompletten Aufzeichnung des Stücks








Lügen haben kurze Beine

TheaterGrueneSosse - Kinderensemble
Lügen haben kurze Beine


Am 7. November hatten wir mit der 3. Produktion des KinderEnsemble begonnen. Die Premiere war am 8. Mai 2015 um 19:00 im Löwenhof.

Lügen haben kurze Beine - Lügengeschichten sind allerdings meist erfolgreiche Geschichten. Denken wir z.B. an Pinocchio oder Münchhausen… Beim Erfinden von guten Lügengeschichten lässt sich das TheaterGrueneSosse-KinderEnsemble in seiner dritten Produktion von folgenden Forschungsfragen begleiten: Was ist der Unterschied von Lügen und Verheimlichen? Was ist, wenn Eltern lügen? Ist Weihnachten gelogen oder verlogen? Gibt es gute Gründe zu lügen? Sind die Versprechungen von Politikern ernst zu nehmen, peinlich oder dämlich? Kann eine Modenschau echt sein?
Während der Proben werden szenische Antworten auf fast alles gefunden, bleibt noch die große Theaterfrage: Wird man unserem Spiel, obwohl es nur gemacht ist, glauben?

Konzept und Regie: Christiane Alfers, Detlef Köhler
Es spielen: Flora, Laurie, Carla, Eva, Jojo, Josephine, Lara, Miray, Marten, Julian, Ruben und Zoe
Assistenz: Elisabeth Koch

Spieltermine:
Fr. 8.5.2015 19 Uhr Löwenhof Frankfurt Premiere
Sa. 9.5.2015 19 Uhr Löwenhof Frankfurt
So. 10.5.2015 15 Uhr Löwenhof Frankfurt
Mo. 11.5.2015 09 Uhr und 11 Uhr Löwenhof Frankfurt
Di. 12.5.2015 09 Uhr und 11 Uhr Löwenhof Frankfurt

Eintritt: 4.- €

Karten-Telefon: 069 / 2998610 -
Löwenhof Frankfurt am Main - Löwengasse 27k
Am Mi. 24.06 um 19:00 und am Do. 25.06. um 9:00 zeigen wir 2 Vorstellungen in München beim Festival Rampenlichter im Theater schwere Reiter
München - Festival Rampenlichter

Hier ist der link zum kompletten video





Hier die Kritik von Rampenlichter:
Das KinderEnsemble des Theaters GrueneSosse Frankfurt, bestehend aus Kindern zwischen 7 und 13 Jahren, zeigte seine bisher dritte Produktion mit dem Titel Lügen haben kurze Beine. Das Überthema wird gewissermaßen vorgegeben, sagt FSJlerin Elisabeth, der Rest des inhaltlichen Rahmens definiert sich über die Gespräche in den wöchentlichen Proben. Auch die Texte sind im Wesentlichen während der Proben aufgenommen und werden nur geringfügig redigiert. Viele Szenen entstehen hier aus Improvisationen und Übungen.

Eine richtige Narration gibt es auch an diesem Abend nicht. Es sind vielmehr Puzzleteile, die um das Thema kreisen. Im Kaufladen steht Eva als Lügenverkäuferin. Notlügen müssen allerdings aus dem Lager geholt werden und Vorratslügen sind mit Klopapier umwickelt im Kühlschrank aufzubewahren. Da kostet eine sehr gute und intelligente Lüge schon einmal 8 € und Payback Punkte bekommt man dafür auch. Ausreden kommen sogar in den Versionen premium oder regular. Zu den Tönen von Jingle Bells wird dann nach der Verlogenheit von Weihnachten gefragt. Statt Weihnachtsgans wird laktosefrei, glutenfrei und vegan gegessen. Der Weihnachtsbaum ist aus Plastik und Kerzen kommen aufgrund der Bienenallergien der Kinder nicht ins Haus. In der Kirche wird Rolf Zuckowski gesungen und zu Feliz navidad mit einer swingenden Lara als Pfarrerin heiter geklatscht. Zu dieser Performance fällt meinem Sitznachbar nur eines ein: „Das ist wahre Spielfreude!“ So kann Rampenlichter weiter gehen.






Kuscheltier sucht Zuhause
Kinderensemble 2013/14 arbeitet über Heimat


Wie fühlt sich Zuhause an?
Kann ich ohne Zuhause sein?
Kann ein Zuhause woanders vielleicht besser sein?
Was ist wenn ich morgen mein Zuhause verlassen muss?

Im Kinderensemble haben wir versucht, herauszufinden wie sich Heimat für Kinder herstellt und welche Bedeutung damit verbunden ist. Wir haben Regeln, Rituale und Gewohnheiten als Möglichkeiten sich und seinen Ort zu finden untersucht. Wir zeigen Szenen die das Verlassen des Zuhause beschreiben. Die Empfindung von Heimweh und die Angst verlorenzugehen, sind starke Motive in den Geschichten der Kinder.

Konzept und Regie:
Christiane Kirchner, Detlef Köhler

Premiere: Sa. 17.5.2014 Löwenhof Frankfurt




Hier das ganze Stück



Wenn ich 12 bin...


… darf ich alleine Zug fahren.
… muss ich alleine Abwaschen.
… habe ich endlich die Kontrolle über mich.
… werfe ich meine alten Schulhefte aus dem fahrenden Zug.
... bin ich groß?

Unsere Theaterreise erreicht ihren ersten Haltepunkt. Ein halbes Jahr spannende, anstrengende und lustige Theaterarbeit liegt hinter uns. 15 Kinder haben sich getroffen und sind zu einer Gruppe geworden. Begonnen haben wir bei der Frage „Was ist besser: Schlechte Eltern oder gar keine?“ aus dem Theaterstück „Die Tochter des Ganovenkönigs“. Unsere Forschungsreise hat weitere Fragen aufgeworfen: Was erwarten Kinder von ihren Eltern? Wie selbst bestimmt können und wollen Kinder sein? Was sind gute Eltern? Auch der 12. Geburtstag als Schwelle zum „Nicht mehr Kind sein“ war eine wichtige Station auf unserer Reise. Dieser Geburtstag ist oft mit hohen Erwartungen besetzt und mit manchen Enttäuschungen verbunden.
Nun spielen wir mit dem Abschied von unseren Kuscheltieren und anderen Ritualen zwischen Gelingen und Scheitern. Die Kinder des KinderEnsembles zeigen spielerische Antworten und beziehen überraschende Standpunkte.


Konzept und Regie: Christiane Kirchner und Detlef Köhler

Spiel: Alica Baist, Malaika Basten,? Marlene Baumung, Louis Hergenhahn, Mavie Ghellali, Janina Klatt,? Lilian Mann, Tamina Mondorf,? Hannah Monjau, July Aylin Onnk, Lara Seeger, Johanna Richter,? Julian Wieger, Zoe Williams, ?Rufus Zollee

Regieassistenz: Sabrina Niebling-Gau

Premiere: 26.04.2013 um 18:00 im Löwenhof Frankfurt